Der Vortrag bietet einen kompakten Einblick in zentrale Aspekte diversitätssensibler Praxis in der Zusammenarbeit mit Familien und Fluchtbiografie. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Flucht- und Migrationserfahrungen das Erleben und Verhalten von Eltern und Kindern prägen – und wie pädagogische Fachkräfte diesen Familien mit Empathie, Klarheit und strukturellem Wissen begegnen können.
Ausgehend von den psychologischen Phasen von Flucht und Migration (nach Sluzki, Abdallah-Steinkopff & Budimlic) werden ausgewählte Herausforderungen – wie veränderte Rollen, Belastungen durch Postmigrationsstressoren sowie unterschiedliche Erziehungsvorstellungen – praxisnah beleuchtet. Ziel ist es, für Familiendynamiken im Kontext von Flucht zu sensibilisieren und Impulse für eine wertschätzende, ressourcenorientierte Zusammenarbeit zu geben.
Einlass ab 18.30 Uhr